Im Evangelium des kommenden 1. Fastensonntags (Mt 4,1-11) kommen folgende Sätze vor:
...in die Wüste geführt...
Wenn du Gottes Sohn bist...
Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen...
Sätze, die mir bei unserem heutigen Bibelteilen hängen geblieben sind.
Die Wüste, die Leben schwer macht - ja eigentlich lebensgefährlich ist - und doch ein Ort, der frei macht - (auf)atmen lässt - Dinge wieder ins rechte Licht rückt und zurückführt zu dem, was wirklich trägt, lebendig macht und lebensnotwendig ist....
Gottes Sohn sein... - auch ich bin ein Kind Gottes... Woran können andere das erkennen?
Gott nicht auf die Probe stellen... - wie schnell bin ich dabei Bedingungen an Beziehungen zu stellen - "Wenn du das machst, dann..." oder "Wenn du mich magst, dann..." Gott nicht auf die Probe stellen verstehe ich, ihn walten lassen. Darauf vertrauen, dass er schon weiß, was ich brauche und dass er mich nicht vergisst und aus dem Blick verliert.
39 Tage Zeit, mich in Wüstenmomente zurück zu ziehen, mein Leben mit all seinen Narben, Brüchen und Farben Gott hinzuhalten und dadurch gestärkt als Kind Gottes in SEINEM Licht in die Welt zu strahlen...
Warum es nicht immer wieder versuchen? ...