Wie gut dass es sie an den meisten elektronischen Geräten gibt, die RESET-Taste.
Sie hat mir schon oft den Tag gerettet.
Ein Knopfdruck und alles ist wieder auf Anfang.
Meistens hat das Gerät dann sogar wieder funktioniert. ;)
Manchmal wünschte ich mir auch für mein Leben so eine Taste.
Wenn mal wieder alles genau so läuft, wie ich es eigentlich NICHT geplant hatte.
Wenn mein Bauch mal wieder schneller reagiert als mein Kopf denken kann.
Wenn ich mich in eine Sackgasse gedrängt fühle, aus der ich allein nicht wieder raus komme.
Wenn ich das Gefühl habe, nur noch getrieben zu sein und kaum noch Luft zu bekommen...
Der Countdown läuft - die letzte Adventwoche bricht morgen an - zum Glück ist sie vollständig - also noch genügend Zeit um etwas zu verändern :)
In den Texten der Liturgie hören wir schon von den Vorbereitungen auf die Geburt - davon, wie Gott und Josef für Maria und das (noch ungeborene) Kind da sind - trotz aller Schwierigkeiten.
Und meine Vorbereitung - mein "Bereit sein"?
Da komme ich nochmal auf die RESET-Taste zurück.
Meine Tage noch einmal "runterfahren" - schauen, was wirklich wichtig ist und mich nicht treiben lassen, sondern selbst gestalten.
Ich glaube im "Selbst-gestalten" steckt ganz viel Begegnung mit DEM, der mit mir auf dem Weg ist und mir in dem Kind in der Krippe begegnen will.
Ob mir das gelingt? Keine Ahnung...
Aber ein Versuch ist es wert...
R E S E T ↻↻↻