So, jetzt fange ich zum gefühlten zehnten Mal von vorne an, um das, was mir auf der Seele liegt und ich "loswerden" möchte in Worte zu verpacken.
Langsam glaube ich, dass Tim Bendzko bei einem seiner Hits mich vor Augen hatte, wenn er singt: "wenn Worte meine Sprache wären...Ich find die Worte nicht..." (aber ich schwöre - wir kennen uns kein bisschen ;) )
Es ist aber auch gar nicht so einfach Worte zu finden, die jeder so liest und versteht, wie ich sie meine - die wirklich von dem erzählen - ganz eindeutig - was ich sagen und ausdrücken will.
Mir ist es besonders bei einigen "Schreibgesprächen" über die neuen Medien wie Whatsapp oder Hangouts oder telegram aufgefallen. Je nach Gemütslage habe ich manche Nachrichten, die bei mir ankamen oder die ich verschickt habe beim zweiten Anschauen ganz anders gelesen und verstanden...
Eigentlich müsste mir - spätestens seit meiner neu begonnenen Ausbildung - klar sein, dass es so ist. Das das geschriebene Wort den "echten" Kontakt und die "echte" Kommunikation nicht ersetzt und immer eine gewisse Fehlerquote in der Übermittlung der Nachricht beinhaltet, weil wir einfach auch mit unserem Körper, unserer Stimmlage und unseren Reaktionen reden - und das fehlt, wenn man nur Buchstaben vor sich hat.
Mit dieser "Erkenntnis" oder besser mit diesem Grummeln und Ärger im Bauch, manchmal eventuell echt komisch rüber gekommen zu sein, habe ich heute mein Handy einfach ignoriert - naja zumindest die meiste Zeit des Tages und eigentlich habe ich mir vorgenommen, doch lieber mal in echt zu reden - zwar über Telefon - aber nicht nur mit Buchstaben, sondern auch mit Stimme und Ohren.
Vielleicht ist das auch ein Stück ADVENT - sich Zeit nehmen für die, die mir wichtig sind...
Also?