Gar nicht so einfach einen Tag am laufen zu halten, der scheinbar das Chaos und Durcheinander gemietet hat.Irgendwie scheinen Freitage dafür besonders geeignet zu sein....
Was also machen - sich dem ergeben und hoffen zu überleben?
Jetzt am Ende des Tages merke ich, wie viel Kraft draufgegangen ist - wie kaputt ich eigentlich bin. Und das alles nur weil meine Pläne nicht funktioniert haben und ich meine Erwartungen an den Tag und die Menschen, die mir etwa bedeuten zurückschrauben musste.
Wenn Erwartungen enttäuscht werden oder sich Vorstellungen als Traumwelt entpuppen kann das schon mal den Boden unter den Füßen wegreißen - eine gute Freundin kann da im Moment ein Lied von singen...
Spannend:- während ich hier meine Gedanken zu "Papier" bringe, schickt mir eine Freundin eine Nachricht in der steht: "je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall!"
Das scheint ja das, was ich heute erlebt habe nur zu unterstreichen... Zufall? Fügung?
Aber was heißt das jetzt? Keine Pläne mehr zu machen und keine Erwartungen zu haben - einfach alles auf sich zukommen zu lassen?
Ich glaube, auch das ist falsch...
Ich habe das Glück, dass ich Gott in meinem Leben entdecken durfte und das hilft mir - besonders in solchen Situationen... Wie? Dieser Glaube an jemanden, der mich liebt und hält lässt mich in Situationen, die mir außer Kontrolle geraten, loslassen und vertrauen, dass alles einen Sinn hat - und das am Ende alles gut wird.
Auch, wenn es vielleicht nicht DAS gut wird, was ich gern gehabt hätte...
Und was bleibt?
Ich habe mich dem Chaos übergeben - ich habe überlebt - und ich habe für mich ein neues gutes Ende gefunden - auch wenn es weit weg von dem ist, was ich erwartet und erhofft habe...